Zurück zum Blog

Das ewige Dilemma: Diesel gegen Benzin

Lesezeit: 10 Min.
blogpost

Diesel oder Benzin? Das ist eine der zentralen Fragen, die sich jeder bei der Autowahl stellt. Das Schwierigste daran ist, dass es keine eindeutige Antwort gibt, die optimale Wahl hängt von deinen Vorlieben, der Nutzung des Autos und vielen weiteren Faktoren ab. Schauen wir sie uns genauer an!

Bei Neuwagen erobern Elektro- und Hybridantriebe einen immer größeren Teil des Marktes. Dennoch entscheiden sich viele Fahrer nach wie vor zwischen Benzin und Diesel. Bis sich umweltfreundliche Antriebe bei uns endgültig durchsetzen, bleibt die Wahl zwischen diesen beiden Optionen Alltag. Wonach solltest du dich bei der Wahl deines Traumautos richten?

Anschaffungskosten

Es ist kein Geheimnis, dass Autos mit Dieselmotoren in der Anschaffung teurer sindals ihre Benzin-Pendants. Der Unterschied hängt vom Alter des Autos ab, je neuer das Auto, desto größer der Abstand zwischen den Versionen. Je weiter man in die Vergangenheit geht, desto mehr verwischen sich diese Unterschiede.

Diese Runde gewinnt: Benzin

Betriebskosten

Der höhere Anschaffungspreis der Dieselversion kann durch einen deutlich geringeren Verbrauch ausgeglichen werden. Dank ihres höheren thermischen Wirkungsgrads können diese Motoren rund 25% weniger Kraftstoff verbrauchen. Vor einigen Jahren wurde dieser Effekt durch niedrigere Ölpreise verstärkt, doch schon seit geraumer Zeit liegen die Preise für 95er-Benzin und Diesel auf einem sehr ähnlichen Niveau. Das Gleichgewicht zwischen dem höheren Anschaffungspreis und dem geringeren Verbrauch ist eines der Schlüsselelemente bei der Motorwahl. Wenn du hauptsächlich in der Stadt fährst, lohnt es sich, eher auf Benzinmodelle zu setzen. Legst du häufig lange Strecken zurück, kann ein Dieselmotor für dich attraktiver sein. Verallgemeinert und vereinfacht schätzen Experten oft, dass Benzinmotoren wirtschaftlicher sind, wenn man im Jahr nicht mehr als 15.000–20.000 Kilometer zurücklegt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Kosten und die Häufigkeit von Werkstattbesuchen. Ein Benzinmotor ist deutlich einfacher aufgebaut, wodurch seine Wartungskosten wesentlich niedriger ausfallen. Zudem ist er weniger anfällig für Defekte als ein Diesel. Für Letzteren spricht dafür die Langlebigkeit. Der in den letzten Jahren sehr beliebte Downsizing-Trend, also der Ersatz eines größeren Motors durch einen kleineren, höher belasteten und damit effizienteren, hat sich auf die Langlebigkeit der Benzinmotoren ausgewirkt, die ihr Leben oft früher beenden als ihre Diesel-Pendants.

Diese Runde gewinnt: Diesel (knapp)

Umwelt

Der Rückgang der Diesel-Beliebtheit in den letzten Jahren hat vor allem ökologische Gründe. Der Wendepunkt war hier der Dieselgate-Skandal. Seit die Betrügereien von Volkswagen ans Licht kamen, sind die Beliebtheit und der Marktanteil dieser die Luft stark verschmutzenden Dieselmotoren erheblich gesunken.

Die Einstellung zu Umweltfragen ist eine individuelle Sache, doch es lohnt sich zu wissen, dass die Zukunft des Diesels nicht in rosigen Farben gemalt ist. Zwar sollten seine Besitzer in den nächsten Jahren keine Probleme haben, doch langfristig können die von etwa der Europäischen Union sukzessive verschärften Abgasnormen zu einem ernsthaften Problem werden. Vom Kauf eines neuen Autos mit Dieselmotor könnte auch die Tatsache abschrecken, dass viele europäische Städte nach und nach Einfahrverbote für Diesel einführen.

Diese Runde gewinnt: Benzin

Merke: Ist das polnische „ON“ Benzin oder Diesel? Unsere Antwort: Diesel. Benzin wird an den Tankstellen als 95 oder 98 gekennzeichnet.

Fahreigenschaften

Autos mit Dieselmotoren werden am häufigsten mit einem unangenehmen Nageln und mit Gewicht in Verbindung gebracht, sie sind oft mehrere Dutzend Kilogramm schwerer als ihre Benzin-Pendants. Letztere erreichen schneller die Betriebstemperatur und haben auch bei niedrigen Temperaturen keine Startprobleme. Einer der wichtigeren Unterschiede ist zudem, dass ein Diesel in der Regel über ein höheres Drehmoment verfügt. Das Ergebnis: Während ein Benziner dich schneller von 0 auf 100 km/h beschleunigen lässt, zeigt ein Dieselmotor mehr Elastizität (etwa beim Beschleunigen von 60 auf 120 km/h).

Diese Runde gewinnt: Unentschieden

Welchen Motor wählen?

Wie wir in der Einleitung erwähnt haben,es gibt keine einfache und eindeutige Antwort auf die Frage, welchen Motor man wählen sollte. Diese Entscheidung hängt nicht nur von den zurückgelegten Strecken, dem Verwendungszweck des Autos oder dem Fahrkomfort ab, sondern auch von deiner Einstellung zu Umweltfragen. Wir hoffen jedoch, dass wir dir mit unserem Artikel die Entscheidung zumindest ein wenig erleichtert haben.

Car&More Sp. z o. o.Berry Financial Services (Polska) Sp. z o.o.Aleje Jerozolimskie 123A02-017 Warszawa

Sprache