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Autoleasing mit Garantie, so sichern Sie sich beim Gebrauchtwagen ab

Lesezeit: 10 Min.
Toyota RAV4 Hybrid – używany SUV z gwarancją

Autoleasing mit Garantie, so sichern Sie sich beim Gebrauchtwagen ab

Ein Gebrauchtwagen kann erst drei Jahre alt sein, wenig gelaufen haben und ein lückenloses Serviceheft besitzen, und trotzdem eine Reparaturrechnung über mehrere Zehntausend PLN verursachen. Ein Defekt am Automatikgetriebe, an der Einspritzanlage oder an der Leistungselektronik eines Hybridantriebs reicht aus. Deshalb beginnen viele Kunden das Gespräch über die Finanzierung nicht mehr mit der Monatsrate, sondern mit der Frage: Was passiert nach dem Kauf, wenn etwas kaputtgeht?

Das ist vernünftig. Nur wird der Begriff „Garantie“ im Fahrzeughandel ziemlich großzügig verwendet. Manchmal ist damit die vollständige Herstellergarantie gemeint, manchmal eine Reparaturkostenversicherung mit einem Limit von 5.000 PLN je Schaden. Mitunter verweist der Verkäufer lediglich auf seine gesetzliche Haftung für Mängel. Das sind drei grundverschiedene Absicherungen.

Vor der Vertragsunterzeichnung sollte daher nicht nur geklärt sein, ob das Auto „Garantie hat“. Entscheidend ist, wer sie gewährt, wie lange sie gilt und welche Reparaturen tatsächlich bezahlt werden.

Ein Begriff, mehrere Arten der Absicherung

Am sichersten ist ein Fahrzeug, für das noch die Herstellergarantie gilt. Das betrifft vor allem jüngere Modelle der Baujahre 2022 bis 2025, die nach dem ersten Miet- oder Leasingvertrag wieder auf den Markt kommen.

Die Bedingungen unterscheiden sich je nach Marke. Kia bietet je nach Modell und Markt bis zu sieben Jahre beziehungsweise 150.000 Kilometer Schutz. Toyota kann die Absicherung im Rahmen des Relax-Programms nach einer Inspektion in einem autorisierten Betrieb verlängern. Hyundai ist für eine fünfjährige Garantie ohne Kilometerbegrenzung bekannt. Auf einen Werbeslogan sollte man sich trotzdem nicht verlassen. Für einzelne Bauteile, die Traktionsbatterie, den Lack oder das Multimediasystem können abweichende Fristen und Laufleistungsgrenzen gelten. Maßgeblich sind immer die aktuellen Garantiebedingungen in Polen und die Daten des konkreten Fahrzeugs anhand seiner VIN.

Eine zweite Möglichkeit ist eine Garantie des Händlers, des Gebrauchtwagenzentrums oder eines externen Anbieters. Meist funktioniert sie ähnlich wie eine Versicherung: Es gibt einen Katalog versicherter Bauteile, feste Erstattungsgrenzen und zahlreiche Ausschlüsse. Ein solcher Schutz kann sinnvoll sein. Mit einer Herstellergarantie ist er aber nicht gleichzusetzen.

Die dritte Absicherung ist die Haftung des Verkäufers für Fahrzeugmängel. Bei Geschäften zwischen Unternehmen kann die sogenannte rękojmia, also die Mängelhaftung nach polnischem Recht, im Kaufvertrag eingeschränkt oder vollständig ausgeschlossen werden. Beim Leasing erwirbt zudem die Leasinggesellschaft das Fahrzeug; der spätere Nutzer wählt lediglich Auto und Verkäufer aus. Man sollte deshalb nicht davon ausgehen, dass gesetzliche Ansprüche jeden Streit automatisch lösen.

Wer bezahlt die Reparatur?

„Zwölf Monate Schutz inklusive“ klingt zunächst überzeugend. Ohne die Vertragsbedingungen sagt diese Formulierung allerdings fast nichts aus. Lassen Sie sich die Bestimmungen vor der Fahrzeugübernahme aushändigen und klären Sie insbesondere:

  • Wer ist Garantiegeber: Hersteller, Verkäufer oder ein externer Anbieter?

  • Wie hoch ist das Limit je Reparatur und für die gesamte Vertragsdauer?

  • Beträgt die Selbstbeteiligung 0 PLN, 500 PLN oder beispielsweise 20 Prozent der Kosten?

  • Welche Werkstätten dürfen Reparaturen ausführen?

  • Muss der Garantiegeber zustimmen, bevor ein Bauteil zerlegt wird?

  • Wer übernimmt Diagnose, Abschleppen und Ersatzwagen?

  • Gilt die Kilometergrenze zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder zum Zeitpunkt des Schadens?

Das ist keine Formalität. Bei manchen Paketen wird zwar der defekte Turbolader bezahlt, nicht aber die Ölleitungen, die Reinigung des Ansaugsystems oder die Fehlersuche. Von einer Rechnung über 8.000 PLN übernimmt der Garantiegeber dann möglicherweise nur die Hälfte. Den Rest zahlt der Nutzer.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Ausschlüsse für Taxis, Fahrschulwagen, Fahrzeuge zur Personenbeförderung oder intensiv eingesetzte Kurierfahrzeuge. Bei einem Transporter, der täglich unterwegs ist, kann ein Limit von 20.000 Kilometern pro Jahr praktisch wertlos sein.

Auch die Herstellergarantie hat Bedingungen

Eine laufende Herstellergarantie ist ein starkes Argument für einen gebrauchten Wagen. Ihre Gültigkeit muss jedoch bestätigt werden. Ausschlaggebend ist eine vollständige Wartungshistorie. Eine ausgelassene Inspektion, ein deutlich überschrittenes Ölwechselintervall oder eine Wartung ohne geeigneten Nachweis können spätere Ansprüche erschweren.

Das bedeutet nicht, dass jeder Service außerhalb eines autorisierten Markenbetriebs automatisch zum Verlust des Schutzes führt. Die Werkstatt muss jedoch nach den Herstellervorgaben arbeiten, Teile in der vorgeschriebenen Qualität verwenden und den Umfang der ausgeführten Arbeiten nachvollziehbar dokumentieren. Zwei Jahre später weiß kaum noch jemand, welches Öl eingefüllt und ob wirklich jeder vorgeschriebene Filter gewechselt wurde. Eine detaillierte Rechnung schafft Klarheit.

Vor dem Kauf empfiehlt sich eine Anfrage bei einem autorisierten Servicebetrieb der Marke. Anhand der VIN lassen sich je nach Hersteller und datenschutzrechtlichen Möglichkeiten Rückrufaktionen, der Beginn der Garantie sowie dokumentierte Wartungen prüfen. Bei einem BMW 330e oder Volvo XC60 T8 würde ich die Bedingungen für Hybridantrieb und Hochvoltbatterie separat kontrollieren. Bei einem Diesel wie dem Volkswagen Passat 2.0 TDI wären Laufleistung, AdBlue-System, Dieselpartikelfilter und dokumentierte Ölwechsel des DSG-Getriebes besonders relevant.

Das Modell spielt eine Rolle. Das bisherige Nutzungsprofil noch mehr.

Ein Servicepaket bezahlt nicht automatisch Reparaturen

Garantie und Servicepaket werden häufig verwechselt. Ein Servicepaket deckt in erster Linie planbare Wartungsarbeiten ab: Inspektionen, Öl- und Filterwechsel, manchmal auch Bremsbeläge und Bremsscheiben. Ein defektes Getriebe, ein kaputter Klimakompressor oder ein ausgefallenes Steuergerät müssen deshalb noch lange nicht eingeschlossen sein.

Es gibt auch kombinierte Pakete, die regelmäßige Wartung und Reparaturkostenschutz miteinander verbinden. Sie erleichtern die Kostenplanung über 24, 36 oder 48 Monate. Entscheidend ist jedoch die im Preis enthaltene Laufleistung. Ein Außendienstmitarbeiter mit 35.000 Kilometern pro Jahr braucht andere Konditionen als ein Büroinhaber, der überwiegend in der Stadt fährt und jährlich auf 12.000 Kilometer kommt.

Die Kosten des Pakets können zum Fahrzeugpreis addiert und über die Leasingrate verteilt werden. Kostet es 3.000 PLN, steigt die Grundrate bei 36 Monaten um rund 83 PLN netto pro Monat, zuzüglich Finanzierungskosten. Das ist oft leichter zu verkraften als eine Einmalzahlung. Trotzdem muss der Preis mit dem tatsächlichen Leistungsumfang verglichen werden.

Was vor Beginn der Finanzierung geprüft werden sollte

Ein Reparaturkostenschutz ersetzt keine Fahrzeugprüfung. Er bezahlt weder einen Defekt, der bereits vor Vertragsabschluss bestand, noch einen Schaden aus einem früheren Unfall. Der Wagen sollte deshalb unabhängig untersucht werden, bevor Geld fließt.

Ein VIN-Bericht ist ein Anfang, keine Diagnose. Zu einer vernünftigen Prüfung gehören eine Lackschichtmessung, das Auslesen der Fehlerspeicher, eine Kontrolle des Unterbodens und eine Probefahrt mit kaltem Motor. Bei einem Automatikfahrzeug sollte das Getriebe sowohl beim sanften Anfahren als auch beim Zurückschalten unter Last geprüft werden. Für Elektroautos und Plug-in-Hybride sollte ein Batteriezustandsbericht angefordert werden, sofern dieser für das jeweilige Modell verfügbar ist.

Auch die Unterlagen müssen ein stimmiges Bild ergeben. Die Kilometerstände auf Werkstattrechnungen, in Berichten der technischen Untersuchung und in den Steuergeräten dürfen nicht ohne nachvollziehbaren Grund voneinander abweichen. Verweigert der Verkäufer die VIN oder erlaubt er keine Kontrolle in einer frei gewählten Werkstatt, ist ein anderes Fahrzeug meist die bessere Entscheidung. Selbst wenn die Rate verlockend niedrig ausfällt.

Leasing verändert die Zuständigkeiten

Während der Vertragslaufzeit gehört das Auto der Leasinggesellschaft. Der Leasingnehmer nutzt das Fahrzeug und trägt die laufenden Kosten, kann aber nicht jede Entscheidung allein treffen. Bei einer größeren Reparatur, einer technischen Veränderung oder einem Streit mit dem Verkäufer kann die Zustimmung des Leasinggebers erforderlich sein.

Nach dem polnischen Zivilgesetzbuch gehen die Ansprüche wegen Mängeln grundsätzlich auf den Leasingnehmer über. Ausgenommen ist insbesondere das Recht des Leasinggebers, vom Kaufvertrag mit dem Verkäufer zurückzutreten. Wie ein Schaden konkret abzuwickeln ist, hängt jedoch vom Leasingvertrag ab. Vor der Unterschrift sollte feststehen, wer den Anspruch anmeldet, auf wen Rechnungen ausgestellt werden müssen und ob eine Erstattung an den Nutzer, die Werkstatt oder die Eigentümerin des Fahrzeugs ausgezahlt wird.

Je komplizierter das Schutzpaket, desto wichtiger ist eine schriftliche Bestätigung. Die mündliche Zusage des Verkäufers hilft wenig, wenn nach sechs Monaten die Mechatronik ausfällt und die Reparatur 10.000 PLN kostet.

Nicht nur die Rate entscheidet

Das billigste Fahrzeug ohne belegte Historie und ohne Absicherung ist im Betrieb nicht automatisch die günstigste Wahl. Manchmal ist es vernünftiger, 5.000 bis 8.000 PLN mehr für einen jüngeren Wagen mit dokumentierter Wartung und laufender Herstellergarantie zu zahlen. Das gilt besonders, wenn das Fahrzeug täglich Geld verdienen soll und schon eine Woche Ausfall zu verlorenen Aufträgen führt.

Im Carmore-Rechner können Sie die Leasingrate für einen gebrauchten Wagen selbst kalkulieren und dabei Laufzeit sowie Sonderzahlung anpassen. Die Raten weisen wir netto aus. Das ist beim Vergleich gewerblicher Angebote in Polen zu berücksichtigen.

Bei Carmore beantragen Sie die Finanzierung online, als Privatperson oder Unternehmen, auch als Einzelunternehmen. Das ist bequem und meist schneller als die klassische Abwicklung. Wir prüfen die verfügbaren Möglichkeiten und sagen Ihnen, welche Unterlagen für die Bewertung benötigt werden.

Bilder (Pressematerial der Hersteller)

  • Kia Sportage des Baujahrs 2022 oder 2023 vor einem autorisierten Servicebetriebals Illustration für die lange Herstellergarantie und die Bedeutung regelmäßiger Wartungen.

  • Toyota Corolla Touring Sports Hybrid bei der Servicekontrollepassend zum Abschnitt über Schutzprogramme, die nach einer Inspektion verlängert werden, sowie über die Diagnose des Hybridantriebs.

  • Volkswagen Passat 2.0 TDI auf einer Hebebühnezur Veranschaulichung der Kontrolle von Unterboden, DSG-Getriebe, Dieselpartikelfilter und AdBlue-System.

  • Volvo XC60 T8 am Diagnosegerätzeigt die Prüfung des Hybridsystems und des Batteriezustands vor dem Kauf.

Die Bilder sollten aus offiziellen Presseportalen oder Medienbereichen der Hersteller stammen und ausdrücklich für die redaktionelle Nutzung freigegeben sein.

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